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Schauraum | Ludwig Ferdinand Graf

Ludwig Ferdinand Graf,

1868 Wien - 1932 Wien

Stillleben mit Äpfeln
Öl auf Karton
49 x 58,3 cm
rechts unten signiert: "LF Graf"

Literatur: zum Vergleich: Katalog zur Ausstellung "Ludwig Ferdinand Graf 1868–1932. Eine Entdeckung", 25. Oktober 1995 – 7. Januar 1996, Österreichische Galerie Belvedere, Wien 1995, S. 99 (farbige Abb. einer Fassung des Motivs)

Provenienz: Privatbesitz, Schweden



Lebenslauf

Ludwig Ferdinand Graf war zunächst Schüler seines Vaters, des Malers Ludwig Graf, bevor er an der Wiener Akademie bei Christian Griepenkerl, August Eisenmenger und Leopold Carl Müller studierte. Anschließend verläßt er Wien. In Paris besuchte er die Académie Julian. Er hielt sich auch in der Bretagne auf und reiste nach England, Belgien, Holland, Deutschland und Italien. 1894 kehrte Graf nach Wien zurück. Bald war er Mitglied des Künstlerhauses, wo er auch ausstellte. 1901 trat Graf dem neugegründeten Hagenbund bei. 1908/09 ist er Präsident. Alljährlich nahm er an den Ausstellungen teil. Auch stellte er im Ausland aus. Die Landschaft und das Portät waren die Hauptthemen in seinem künstlerischen Schaffen. Graf setzte sich mit den modernen Kunstströmungen seiner Zeit auseinander. Farbe und Licht spielen in seinen Werken eine besondere Rolle.