Background
 

Schauraum | Arnulf Rainer

Arnulf Rainer,

1929 Baden bei Wien

Graubraune Übermalung (Giacometti)
Öl und Bleistift auf Fotografie und Platte
83 x 63 cm
rechts unten signiert, datiert und betitelt: "A. Rainer/Graubraune über/malung"

Provenienz: Galerie Michael Haas, Berlin; Galerie van de Loo, München; Sammlung Friedrichshof, Wien



Lebenslauf

Nach dem Besuch der Staatsgewerbeschule in Villach 1947-1949 beginnt Rainer ohne weitere Ausbildung zu zeichnen. Gründungsmitglied der Hundsgruppe (zusammen mit Ernst Fuchs, Anton Lehmden, Josef Mikl und Wolfgang Hollegha). 1955 Mitglied der Malergruppe der Galerie nächst St. Stephan. Nach künstlerischen Anfängen mit starken Zügen des Surrealismus (...) Entdeckung des Informel (...). 1951 entsteht eine Fotomappe in Zusammenarbeit mit Wolfgang Kudrnofsky. 1953/54 beginnt er mit Posen für Fotografien. Nachdem Rainer Anfang der 50er Jahre ein Konzept der Übermalung von Bildern entwickelt hat (...), werden ab 1969 fotografische Porträts von sich und Künstlerkollegen (...), ab 1977 auch Totenmasken und Totengesichter, später auch andere Motive übermalt. 1981-1996 Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1972 Teilnahme an der 'documenta 5' in Kassel und an der Biennale in Venedig. Er lebt und arbeitet im Innviertel und in Wien. [in: W.Schmied (Hrsg.), Geschichte der bildenden Kunst in Österreich, 20. Jh., Bd.6, 2002, S.604]