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Schauraum | Otto Muehl

Otto Muehl,

1925 Grodnau/Burgenland - 2013 Moncarapacho/Portugal

Aus der Serie "Vincent": o.T., 25.6.1984
Öl auf Leinwand
160 x 140 cm
rechts unten monogrammiert und datiert: "m 25.6.[19]84"

Literatur: Ausst. Kat. "Otto Muehl / Sammlung Leopold", Leopold Museum Wien, 2010, S. 146 (Abb.)

Ausstellungen: Otto Muehl / Sammlung Leopold, Wien 2010

Provenienz: ehemals Rudolf Leopold, Wien



Lebenslauf

Absolviert nach dem Zweiten Weltkrieg ein Lehramtsstudium für Germanistik und Geschichte. Ab 1952 Studium der Kunstpädagogik an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seit 1958 arbeitet er als Zeichentherapeut in einem Heim für behinderte Kinder. 1960 lernt er Günter Brus kennen. Muehl beginnt sich mit Aktionsmalerei zu beschäftigen und entwickelt Materialbilder (...) und Gerümpelskulpturen (...). Das Undergroundereignis, "Blutorgel" (Manifest "Die Blutorgel"), gemeinsam mit Hermann Nitsch und Adolf Frohner 1962 veranstaltet, wird zum ersten Höhepunkt der Wiener Aktionskunst. Begründung des "Wiener Aktionismus" (mit Brus, Nitsch und Rudolf Schwarzkogler). 1963 findet die 1. Aktion statt, der zahlreiche Aktionen und Aktionsfilme folgen (...), teilweise in Zusammenarbeit mit dem Avantgardefilmer Kurt Kren. Mit Oswald Wiener entsteht 1966/67 ZOCK, 1968 folgt 'Kunst und Revolution'. 1970/71 Gründung der Aktions-Analytischen-Kommune ("AAO-Kommune-Friedrichshof" im Burgenland). 1991 bricht die Kommunenstruktur zusammen. Muehl wird wegen Verführung und Missbrauch Minderjähriger zu sieben Jahren Haft verurteilt.



o.T., August 1988
Öl auf Leinwand
150 x 181 cm
rechts unten signiert und datiert: "mühl 8.[19]88"

Literatur: Ausst. Kat. "Otto Muehl / Sammlung Leopold", Leopold Museum Wien, 2010, S. 125 (Abb.)

Ausstellungen: Otto Muehl / Sammlung Leopold, Wien 2010

Provenienz: ehemals Rudolf Leopold, Wien