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Schauraum | Franz Ringel

Franz Ringel,

1940 Graz - 2011 Graz

"Kasperl auf dem Stuhl"
Mischtechnik (Ölkreiden, Öl, Bleistift) auf Karton
62,5 x 62 cm
links oben signiert und datiert: "F. Ringel [19]67"

Literatur: Franz Ringel - Reise nach Petuschki, Palais Harrach, Wien 1999 (4. Band der Kunstbuchserie der Edition der Bank Austria, trend-profil, Verlag der Galerie Ernst Hilger), S. 30, Kat. 6 (Abb.); Ausstellungskatalog Giese & Schweiger 13/14, Wien 2013, Kat.Nr. 40

Ausstellungen: Franz Ringel - Reise nach Petuschki, Palais Harrach, Wien 1999


Lebenslauf

1954-58 Besuch der Kunstgewerbeschule in Graz (Keramikklasse Professor Adametz). Er lernt dort Wolfgang Herzig und Drago Prelog kennen. 1958 Übersiedlung nach Wien und Studium an der Hochschule für angewandte Kunst (Klasse Professor Hans Knesl). 1959 wechselt er an die Akademie der bildenden Künste (Sergius Pauser und Albert Paris Gütersloh). Adolf Frohner nominiert ihn für die Jugendbiennale in Paris. Dort lernt er Jean Dubuffet kennen, der den Kontakt zur Galerie Jacob vermittelt. Seit 1972 hat er in Wien ein eigenes Atelier. Im selben Jahr hält er sich in Champigny-sur-Marne auf, wo er Bilder für eine Ausstellung malt. Aufenthalt in Paris 1972-1973, Rückkehr nach Wien. Die Arbeiten Ringels sind eine Verquickung scheinbar widersprüchlicher Motive und Inhalte, die für die Situation der nachinformellen Malerei bezeichnend sind (...). Er lebt und arbeitet in Wien. [W.Schmid (Hrsg.), Geschichte der bildenden Kunst in Österreich, 20.Jh., Bd.6, 2002, S.606]