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Schauraum | Gunther Damisch

Gunther Damisch,

1958 Steyr - 2016 Wien

"Gelbfeldwelten-Schlingenerscheinung"
Öl auf Leinwand
151 x 181 cm
rückseitig signiert und datiert: "G. Damisch 2003"


Lebenslauf

Gunter Damisch lebte und arbeitete in Wien und Freydegg/NÖ. Nach der Matura studierte er von 1978 bis 1985 an der Wiener Akademie der bildenden Künste Kunsterziehung respektive später in den Meisterklassen bei Max Melcher und Arnulf Rainer Malerei und Grafik. 1983 schloss er sein Studium ab, diplomierte im Fach Grafik und erhielt seinen ersten Preis (Römerquelle Kunstpreis). Ab 1998 wirkte Gunter Damisch als ordentlicher Professor für Grafik und druckgrafische Techniken an der Wiener Akademie der bildenden Künste. In den 1980er-Jahren zählte Damisch zu den erfolgreichen und international beachteten Neuen Wilden im Umfeld der Galerie Ariadne gemeinsam mit Siegfried Anzinger, Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Hubert Scheibl, Hubert Schmalix und anderen. Gemeinsam mit Herbert Brandl gehörte Damisch in der Folge zu einer Gruppe junger Künstler, die eine Weiterentwicklung der figurativen Malerei anstrebte und als Nachfolgegeneration der Neuen Wilden gesehen werden kann. Seit den 1980ern war Damisch in zahlreichen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsent und erhielt ebenso zahlreiche Preise, darunter unter anderem den Otto-Mauer-Preis (1985), den Max-Weiler-Preis (1985), den Karl-Rössing-Preis (1991), den Preis der Stadt Wien (1995), den Anton-Faistauer-Preis des Landes Salzburg (1996), den Oberösterreichischen Landeskulturpreis für Graphik (1998) sowie im Jahr 2011 den Kulturpreis des Landes Niederösterreich in der Sparte Bildende Kunst.